Dez 16

Wenn Schüler „keinen Bock“ haben und dies bei Eltern auf Unverständnis trifft, sind die Konflikte zumeist vorprogrammiert. Die Pubertät muss von den Eltern als Entwicklungsphase angenommen werden, wie die frühkindlichen Phasen auch, und ernst genommen werden. Im jugendlichen Alter entwickeln Kinder ethische und moralische Vorstellungen. Sie lernen dadurch für Meinungen anderer offen zu sein. Die Ansichten von Freunden, Peergroup oder Mitschülern haben oft mehr Gewicht als die Meinungen von Eltern oder Lehrern. Somit werden auch die Regeln und Vorschriften der Eltern häufig infrage gestellt.

Ab dem 12ten Lebensjahr etwa entwickelt sich das abstrakte Denken. Die Jugendlichen sind dann in der Lage über Dinge nachzudenken, die nicht erfahrbar oder wahrnehmbar sind. Dadurch beginnen sie sich mehr und mehr mit Themen wie Liebe oder gesellschaftlichen Themen, wie Krieg, Umweltverschmutzung oder Ungleichheit, auseinanderzusetzen. Sie entwickeln kritisches Denken, das ihnen ermöglicht, Schlüsse für ihr Handeln abzuleiten und Eigenverantwortung zu übernehmen.

Die Pubertät ist gleichzeitig die Zeit der Identitätssuche und Identitätsfindung. Denken Sie zurück an die Zeit Ihrer Jugend, atmen Sie tief durch und nehmen Sie die Probleme der Teenager in jedem Fall ernst. Eine offene Atmosphäre zu Hause, die einlädt, Fragen zu stellen oder ein offenes Ohr können helfen, Ihre Kinder in dieser Phase der Selbstfindung zu unterstützen. Hilfe für Eltern gibt es unter anderem unter: http://www.familienhandbuch.de

Sollten die Noten in dieser Zeit leiden, kann eine erfahrene Nachhilfelehrkraft nachhaltig Lücken schließen und somit helfen, einen guten Schulabschluss zu erzielen.